Der Nutzen von Brand Asset Management für Unternehmen

Der Nutzen von Brand Asset Management für Unternehmen

Ganz gleich, welche Rolle ihr persönlich innehabt oder wie euer Team aufgebaut ist – mit der richtigen Technologie könnt ihr alle strukturierter und produktiver arbeiten sowie effektiver kommunizieren.

Kostenlosen Leitfaden herunterladen

Aus diesem Grund sollte jedes Unternehmen über ein effektives Tool für das Brand Asset Management (BAM) verfügen. Mit einer BAM-Plattform könnt ihr alle eure Markenelemente – von Bildmaterial über Designs bis hin zu euren Markenbotschaften – an einem zentralen Ort speichern, sodass ihr schnell und einfach auf sie zugreifen und sie zur Erstellung digitaler Inhalte verwenden könnt.

Das ist aber längst nicht alles! Denn zusätzlich zur Optimierung eurer Arbeitsabläufe kann eine Brand Asset Management-Plattform äußerst effektiv zum Unternehmenswachstum beitragen.

Warum das so ist und worin die Unterschiede zu vergleichbaren Lösungen liegen, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Was ist Brand Asset Management?

Vereinfacht ausgedrückt bezieht sich der Begriff des Brand Asset Managements auf zwei bisher getrennt voneinander betrachtete Konzepte: Digital Asset Management (DAM) und Brand Management. Eine Brand Asset Management-Lösung vereint nun die besten Aspekte beider Konzepte in einer zentralen Plattform, die gleichzeitig als Speichersystem und effektive Grundlage für die Zusammenarbeit an Markeninhalten dient. Eine solche Lösung bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, die das Unternehmenswachstum beschleunigen und euch euren Zielen näherbringen können.

Die Vorteile von Digital Asset Management-Systemen für Unternehmen

Bevor wir uns die Vorteile einer Brand Asset Management-Plattform anschauen, müssen wir uns zunächst ein wenig genauer mit einer ihrer zentralen Komponenten befassen: dem Digital Asset Management.

Darunter fallen grundsätzlich alle Funktionen, die der Speicherung, Strukturierung und dem einfachen Zugriff auf digitale Ressourcen dienen. Mit soliden Funktionen für die Erstellung von Asset-Bibliotheken bieten DAM-Systeme Unternehmen einige entscheidende Vorteile:

Optimale Strukturierung eurer Assets

Der wohl wichtigste Vorzug eines DAM-Systems besteht darin, dass ihr dort Tausende digitale Ressourcen speichern und strukturieren könnt. Dabei kann es sich um Bildmaterial für die sozialen Medien, E-Mail-Kampagnen, Blogbeiträge und Video-Inhalte jeder Größe, jedes Formats und jeder Qualität handeln.

Indem ihr all eure Assets, Designs und Bildinhalte optimal strukturiert, senkt ihr das Risiko, dass wichtige Ressourcen übersehen oder gar inkorrekt verwendet werden. Dank leistungsstarken Suchfunktionen findet ihr immer alles direkt auf Anhieb, ohne erst mühsam unzählige Ordner manuell durchsuchen zu müssen. So müsst ihr Inhalte nie wieder mehrfach erstellen oder wiederholt herunterladen, um sie für weitere Projekte zu verwenden.

Projekte lassen sich in kürzerer Zeit abwickeln, Kampagnen schneller schalten und Inhalte unmittelbar mit euren Kundinnen und Kunden teilen.

Optimaler Schutz für eure Assets

Ein wichtiger Aspekt, der sicherlich für jedes Unternehmen im Vordergrund steht, ist der Schutz und die Sicherheit von Assets. Je mehr Inhalte Mitarbeitende erstellen, einsetzen und teilen, desto mehr verschiedene Speichersysteme werden in der Regel auch verwendet. Und mit jedem zusätzlich eingesetzten System steigt das Risiko, dass Assets nicht mehr wiedergefunden werden, in die falschen Hände geraten oder in irgendeiner Form kompromittiert werden.

Ein DAM-System löst dieses Problem, da ihr alle eure digitalen Ressourcen an einem zentralen Ort speichert. Außerdem können ausschließlich Mitarbeitende auf eure Plattform zugreifen und Assets auch nur intern sowie mit festgelegten externen Parteien teilen. So gehen Inhalte nicht mehr verloren oder werden versehentlich an die falschen Personen gesendet. Alle Assets – von neuen Projekten bis hin zu zentralen digitalen Ressourcen – sind bestens geschützt.

Woran mangelt es DAM-Systemen?

Während ein System zur Speicherung von digitalen Inhalten wie Videos, Bildmaterial und anderen Assets zwar überaus hilfreich ist, mangelt es den meisten DAM-Systemen jedoch an einer entscheidenden Funktionalität: Optionen für das Brand Management.

Herkömmliche DAM-Systeme erleichtern zwar den Zugang zu digitalen Ressourcen, sie bieten aber keine Möglichkeiten zur Bereitstellung von Richtlinien zu ihrer Erstellung und Verwendung. In vielen Unternehmen wird daher eine separate Brand Management-Software für die Durchsetzung von Vorgaben für die Erstellung, Verwendung und Veröffentlichung von Assets eingesetzt.

Unternehmen benötigen diese Software, um ihre digitalen Ressourcen gezielt zum Aufbau einer starken, einheitlichen Markenidentität nutzen zu können. Die Software ermöglicht es ihnen, Markenrichtlinien zur Erstellung digitaler Ressourcen bereitzustellen, Markenelemente (wie hochauflösende Logos, UI Patterns und Symbole) einfacher zugänglich zu machen und die teamübergreifende Zusammenarbeit zu vereinfachen.

Richtig eingesetzt kann sich Brand Management-Software positiv auf folgende Aspekte auswirken:

  • Den Wiedererkennungswert eurer Marke
  • Mehr Spielraum in der Preispolitik
  • Die Kundentreue

Lassen sich Brand Management- und DAM-Software kombinieren?

Da beide Systeme wichtige, individuelle Vorteile mit sich bringen, sollten Unternehmen idealerweise eine Kombination aus beiden Lösungen einsetzen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Und je mehr Nutzerinnen und Nutzer beide Systeme verwenden, um Inhalte zu erstellen, zu verwenden und zu speichern, desto schwieriger gestaltet sich das Ganze. Hinzu kommt, dass der Einsatz mehrerer Systeme schnell teuer werden kann.

Das soll jedoch nicht heißen, dass ihr euch nun mühsam einen komplexen Prozess zurechtbasteln müsst, um sicherzustellen, dass eure Inhalte sowohl markenkonsistent als auch übersichtlich strukturiert sind. Schließlich gibt es auch Lösungen, die die Vorteile beider Systeme in einer Software vereinen.

So die Brand Asset Management-Plattform von Frontify, die sowohl Software für Digital Asset Management als auch für Brand Management umfasst. Ähnlich wie herkömmliche DAM-Systeme bietet auch unsere BAM-Plattform eine cloudbasierte Speicherlösung, mit der ihr digitale Ressourcen einfacher strukturieren, verwenden und teilen könnt. Zusätzlich dazu bietet sie aber auch typische Brand Management-Funktionen und hilft euch beispielsweise dabei, Markenelemente (wie Logos, Bildmaterial und Symbole) richtig einzusetzen, um markenkonsistente digitale Ressourcen zu erstellen.

Die Vorteile einer BAM-Plattform

Business-Potential-of-Brand-Asset-Management

Eine BAM-Plattform ist mehr als die Summe ihrer Teile. Ihr profitiert nicht nur von den Vorteilen, die DAM- und Brand Management-Systeme an sich bieten, sondern zusätzlich dazu von weiteren praktischen Vorzügen, die erst durch die Kombination der beiden Systeme entstehen.

Eine stärkere Marke

BAM-Systeme sind, ähnlich wie Brand Management-Software, darauf ausgelegt, eine Markenidentität aufzubauen, zu pflegen und zu stärken. Markenrichtlinien und Assets werden für alle Mitarbeitenden einfach zugänglich gemacht und ein gemeinsamer virtueller Arbeitsbereich wird bereitgestellt, in dem alle Beteiligten teamübergreifend zusammenarbeiten und digitale Inhalte an Markenrichtlinien ausrichten können.

So könnt ihr die Markenwahrnehmung gezielter steuern – und so euren Absatz und am Ende auch Umsatz steigern.

Höhere Produktivität

Mit einer BAM-Plattform fördert ihr zudem eure Produktivität. Schließlich könnt ihr eure digitalen Ressourcen und Markenelemente übersichtlich strukturiert an einem zentralen Ort speichern. So müsst ihr nicht mehr ständig zwischen eurem DAM-System und eurer Brand Management-Software hin und her wechseln und spart wertvolle Zeit. Außerdem verhindert ihr so, dass Inhalte verloren gehen oder unnötigerweise neu erstellt werden.

Darüber hinaus sinkt mit der zentralen Bereitstellung von Markenrichtlinien und -elementen auch das Risiko, dass Projekte aufgrund mangelnder Markenkonsistenz verworfen oder umfassend überarbeitet werden müssen.

Effizientere Zusammenarbeit

Eine BAM-Plattform erleichtert die Zusammenarbeit an digitalen Ressourcen und Markenelementen, da Teams innerhalb eines geteilten Arbeitsbereichs gemeinsam an spezifischen Projekten, Prototypen oder Richtlinien arbeiten können. Praktische Update-Funktionen sorgen außerdem dafür, dass ihr auf Anhieb erkennen könnt, welche Version eines Inhalts die jeweils aktuellste ist.

So könnt ihr Projekte, die eigentlich den Einsatz verschiedener Tools erfordern würden, an einem zentralen Ort abwickeln – während alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiten, kommunizieren und Inhalte kommentieren, bearbeiten, genehmigen und teilen können.

Bessere Übersicht

Mit einer Brand Asset Management-Software ist vieles einfacher – sei es die gezielte Stärkung eurer Markenidentität oder die Protokollierung eures Projektfortschritts. Teams können ihre Markenmanager und -managerinnen zu Projekten hinzufügen, um Ergebnisse prüfen zu lassen, Teamleitungen können detailliertes Feedback geben und Mitarbeitende Inhalte flexibel bearbeiten – alles auf einer zentralen Plattform.

So stellt ihr sicher, dass ausschließlich geprüfte und freigegebene Inhalte veröffentlicht werden.

Fazit:

Während sowohl Digital Asset Management-Systeme als auch Brand Management-Software zahlreiche individuelle Vorteile mit sich bringen, gibt es verschiedene Faktoren, die gegen ihren Einsatz als separate Lösungen sprechen. Wenn ihr eure Marke und Inhalte dagegen in einer zentralen Brand Asset Management-Plattform verwaltet, bieten sich gleich zwei entscheidende Vorteile: Ihr stärkt eure Marke und stellt eure Richtlinien und Ressourcen so bereit, dass sowohl Mitarbeitende als auch externe Partner jederzeit und von überall auf sie zugreifen können.

Oskar Duberg
Oskar Duberg
Content Director
Hayley Campbell
Hayley Campbell
Branding Expert & Content Writer