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Markenautomatisierung: Was ist das und wie setzt man es um?

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Markenautomatisierung: Was ist das und wie setzt man es um?
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Für Unternehmen, die ihre Branding-Aktivitäten skalieren möchten, ist oft die Zeit, die ihrem Markenteam zur Verfügung steht, der einschränkende Faktor. Aber Markenteams haben von anderen Kreativabteilungen gelernt und nutzen Tools, um einige der zeitaufwendigeren Aufgaben zu erledigen und Branding-Aktivitäten zu automatisieren.

Was versteht man unter Markenautomatisierung?

Von Markenautomatisierung ist die Rede, wenn Markenmanager:innen und Kreativteams auf Software, Tools und Prozesse zurückgreifen, um einige der repetitiven markenbezogenen Aufgaben innerhalb eines Unternehmens auszuführen.

Beispielsweise erstellen Marketingteams und Markenverantwortliche eine Reihe von Vorlagen für gängige Materialien. Automatisierungstools nutzen dann die bestehenden Marken- und Marketing-Assets des Unternehmens und platzieren diese automatisch in den Templates. Dies hilft, den Erstellungsprozess konsistenter, markenkonformer Materialien im großen Rahmen zu optimieren.

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Deswegen ist Markenautomatisierung für moderne Marken notwendig

Eine konsistente Markenidentität über alle Kanäle und Kontaktpunkte hinweg ist für moderne Marken unverzichtbar, denn sie bietet drei entscheidende Vorteile:

  1. Schafft Vertrauen: Wenn euer Unternehmen ein konsistentes Branding verwendet, vertrauen Kund:innen eurem Unternehmen eher, da es professionell und hochwertig wirkt.
  2. Erhöht den Wiedererkennungswert eurer Marke: Ein einheitliches Erscheinungsbild hilft Konsument:innen, eure Produkte und euer Unternehmen wiederzuerkennen.
  3. Steigert die Profitabilität: Nach einem aktuellen Bericht von Marq kann ein einheitliches Branding euren Gewinn um mehr als 20 % steigern.

Doch mit einer wachsenden Marke wird es immer anspruchsvoller, manuell eine hohe Konsistenz bei allen Abteilungen und Materialien zu erreichen.

Mehr Mitarbeitende verwenden und erstellen Markenmaterialien, und ihr müsst möglicherweise zusätzlich mehrere Untermarken verwalten oder eine eindeutige Identität über verschiedene regionale Märkte hinweg pflegen. Diese Komplexität erschwert die Präsentation einer konsistenten Identität – vor allem, wenn euer Markenteam alle eure Markenelemente vor der Veröffentlichung manuell erstellen oder überprüfen muss.

Automatisierung hilft, eine einheitliche Markenidentität aufrechtzuerhalten, ohne dass eure Markenmanager:innen jedes einzelne Asset manuell überprüfen müssen. Dadurch wird es einfacher, Markenkonsistenz skalierbar über alle Kanäle und Märkte hinweg zu erreichen.

3 Vorteile von Markenautomatisierung

Markenautomatisierung bietet echte Vorteile für euer Brand Management – und das Unternehmen im Ganzen.

1. Effizienzsteigerung

Markenautomatisierung hilft Unternehmen dabei, ihre Zeit und Ressourcen effizienter einzusetzen. Marken- und Marketingteams können konsistentes Branding über mehr Assets und Kanäle hinweg schneller umsetzen, als wenn sie alles manuell erledigen müssten.

Zudem können Unternehmen ressourceneffizienter arbeiten. Sie müssen keine großen Budgets für die Zusammenarbeit mit Kreativagenturen einplanen, damit diese alle Marken-Assets erstellt. Und sie müssen keine zusätzlichen Markenmanager:innen, Designer:innen oder weitere Mitglieder des Kreativteams einstellen, um Markenelemente in all ihren Materialien zu implementieren, da ihre bestehenden Teams (nicht nur Kreativabteilungen) mehr eigenständig tun können und dabei durch Automatisierung unterstützt werden.

2. Skalierbarkeit der Branding-Strategie

Mit Automatisierung können mehr Abteilungen eigenständig markenkonforme Materialien erstellen, ohne die Unterstützung des Design- oder Markenteams zu benötigen. Vertriebsmitarbeitende können beispielsweise mithilfe von Vorlagen markenkonforme Folien für Präsentationen oder Produktdemos vorbereiten.

Und wenn das Unternehmen eine neue Marke kauft oder neue Produkte mit einer eigenen Untermarke auf den Markt bringt, erleichtert die Automatisierung auch die umfassende Verwaltung mehrerer Marken. Markenmanager:innen können Vorlagen und Prozesse für die wichtigsten Assets für mehrere Marken erstellen, sodass Teams für jede Submarke einheitlich aussehende Materialien einfach bearbeiten und verwenden können.

3. Enhanced creativity

Automatisierungstools können viele kleine, aber zeitaufwendige Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Überprüfung von Markenelementen vor der Veröffentlichung. So sparen sich Teams mehrere Stunden Arbeit pro Woche, und Markenverantwortliche haben mehr Zeit, sich auf kreative Projekte zu konzentrieren.

Kernkomponenten der Markenautomatisierung

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Mehrere Tools und Systeme helfen eurem Unternehmen dabei, einen Großteil seiner repetitiven markenbezogenen Arbeit zu automatisieren:

  • Kreativ-Vorlagen: Vorlagen helfen Nicht-Designer:innen, markenkonforme Materialien eigenständig zu erstellen, ohne Hilfe von Markenverantwortlichen zu benötigen. Durch das Erstellen von Vorlagen für mehrere Anwendungsfälle könnt ihr den kreativen Freigabeprozess automatisieren: Teams wissen, dass sie dank eurer Vorlagen selbstständig Materialien erstellen können, die euren Markenrichtlinien entsprechen und direkt publikationsreif sind.
  • Markenrichtlinien: Sie dokumentieren, wie eure Marke aussieht und sich anfühlt, und sollten visuelle Elemente und Richtlinien, zentrale Botschaften, eure Tonalität und andere wichtige Branding-Komponenten umfassen. Cloud-basierte Markenrichtlinien (anstelle eines herkömmlichen PDF-Dokuments) automatisieren den Bekanntgabeprozess von Markenaktualisierungen – wenn ihr eure Richtlinien ändert, werden sie automatisch für alle Benutzer:innen synchronisiert, sodass kein Team veraltete Markenelemente verwendet.
  • Digital-Asset-Management(DAM)-System: Ein DAM macht es einfach, alle Markendateien eures Unternehmens zu verwalten und zu organisieren. Von Logos bis hin zu fertigen Marketingmaterialien ist alles zentral an einem Ort gespeichert, sodass alle auf Assets zugreifen können, die zur Veröffentlichung freigegeben sind.
  • Markenportal: Ein Markenportal ist eine zentrale Online-Plattform, auf der ihr alle Ressourcen rund um eure Marke speichert, einschließlich eures DAM-Systems, Markenrichtlinien und kreativen Vorlagen. Dieses Set-up ermöglicht es euch, den Verteilungsprozess neuer Markenelemente zu automatisieren, da ihr sie einfach dem Portal hinzufügt und alle sie direkt verwenden können.

So implementiert ihr Markenautomatisierung in eurem Unternehmen

Hier sind drei praktische Schritte, um einige der Branding-Strategien eures Unternehmens zu automatisieren:

1. Die richtigen Tools und Plattformen wählen

Ein Markenportal verbindet alle eure Markenelemente, Richtlinien und Assets in einer zentralen Web-Oberfläche. Ihr könnt alle Markenelemente in euer Markenportal hochladen, dort organisieren und die korrekte Anwendung in Online-Markenrichtlinien dokumentieren. Anschließend könnt ihr kreative Vorlagen erstellen, wo eure Assets, Farben und Schriftarten Anwendung finden – alles auf einer Plattform.

Über ein Markenportal lassen sich zudem Benutzerzugriffe und Berechtigungen einfach steuern. Statt den Zugriff auf einzelne Dateien manuell gewähren zu müssen, kann euer Markenteam umfassende Benutzerberechtigungen innerhalb eurer Markenplattform verwalten.

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2. Automatisierung in eure bestehenden Workflows integrieren

Seht euch die Arbeit an, die euer Markenteam derzeit leistet, um Möglichkeiten zur Automatisierung einiger sich wiederholender und zeitaufwendigerer Tätigkeiten zu identifizieren. So könnt ihr Automatisierung besser in ihre bestehenden Prozesse und Workflows integrieren. Das bietet größere Vorteile, als neue Workflows zur Automatisierung von Branding-Aktivitäten einzuführen.

Wenn euer Markenteam beispielsweise viel Zeit damit verbringt, kreative Assets vom Marketingteam zu überprüfen, sucht nach Möglichkeiten, diese Überprüfungen zu automatisieren. Das Erstellen von Markenvorlagen für gemeinsame Assets, bei denen Teammitglieder nur bestimmte Design-Elemente ändern können, automatisiert den Prüfungs- und Freigabeprozess und spart Zeit für eure Marke und Mitglieder des Kreativteams.

3. Teammitglieder schulen, damit sie mit Markenautomatisierung zurechtkommen

Mit entsprechender Schulung können Mitarbeitende, die nicht im Kreativteam tätig sind, selbstbewusst die Materialien erstellen, die sie benötigen – ohne darauf warten zu müssen, dass eure Designer:innen oder Markenteams alles manuell für sie erledigen.

Führt Schulungen durch, um zu zeigen, wie verschiedene Teams die verschiedenen Tools und Plattformen zur automatischen Erstellung von Markenelementen und -materialien nutzen können. Hilfsmittel wie Handbücher und Online-Tutorials unterstützen alle dabei, ohne Zutun von Markenmanager:innen eigene Markenmaterialien zu erstellen. Langfristig wird diese Fort- und Weiterbildung dazu führen, dass das gesamte Unternehmen von den Vorteilen des automatisierten Brandings profitiert, da ihr neue Assets effizienter und effektiver erstellen könnt.

Mit Markenautomatisierung skaliert ihr eure Branding-Aktivitäten

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In einem kleinen Unternehmen ist es relativ einfach, die eigene Marke und kreative Bemühungen manuell zu managen, da man Zeit hat, alles zu überprüfen, was das Team veröffentlicht. Aber größere Unternehmen schaffen mehr Assets und haben mehr Teams, die gleichzeitig an Markenmaterialien arbeiten – wo sich schnell ein inkonsistentes Branding einschleichen kann.

Deshalb ist Automatisierung unerlässlich. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es für euer Markenteam unmöglich, alle eure Markenelemente manuell zu überprüfen. Stellt eurem Team die richtigen Tools, Vorlagen und Prozesse zur Verfügung, um viele dieser manuellen Freigaben zu automatisieren und zu ersetzen. So können sie sich auf wirkungsvollere Markenarbeit konzentrieren, ohne die Markenkonsistenz zu gefährden.

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